Schroddis Tag 263 – Wir werden alle sterben – also nicht ich (Teil 3)

13 01 2011

Ort: Vorm Ventilator, Brook Lodge, Donnybrook
Ortszeit: 13.01.2010, 16.00 Uhr
Wetter: 29 Grad, wolkenlos
Anwesende: Ed und sei Frau

Nach einer kreativen Pause die letzten Tage moechte ich mich heute erstmal mit einer verdammt ernst gemeinten Klarstellung zu Wort melden 🙂

Trotz meiner Berichte ueber die aktuellen Buschbraende (vorgestern sind in der Naehe wieder 10 Haeuser abgebrannt), werde ich in letzter Zeit von saemtlichen Leuten gefragt, wie es mit der Hochwasserlage aussieht und ob ich schon nasse Fuesse bekomme.

Daher an dieser Stelle mal ein klares Statement:

  1. Hat es hier seit meiner Ankunft vor rund 5 Wochen an zwei Tagen gerade genug geregnet, um in einer Pfuetze am Strassenrand zu ertrinken.Nasstrocken
  2. Bin ich derzeit rund 3.500km vom Katastrophengebiet entfernt (Entspricht etwa der Entfernung von Deutschland bis in die Sahara).
  3. Bin ich zwar fuer die gelegentliche Stiftung von Chaos bekannt, habe nichts mit der Flut zu tun und wasche daher meine Haende in Unschuld und nicht im Hochwasser. Dieses Ausmass ueberschreitet meine Kompetenzen.
  4. Waere es doch eine durchaus interessante Hochwasserkatastrophe, wenn im ueberflueten Gebiet die Waelder brennen. Naja, Gegensaetze siehen sich ja gelegentlich an…

So seids beruhigt, ich schnicke weiter meine Kippen auf den trockenen Waldboden und werde daher eher verbrennen als dass ich wegschwimme.

Es gruesst das Unschuldsschroddl (noch)

PS: Die von Schneegi im letzten Artikel vorgeschlagene Idee, ein Spendenkonto fuer ein Feuerwehrauto zu eroeffnen, finde ich gut. Wer also spenden moechte, bekommt natuerlich gerne meine Kontodaten uebermittelt.



Schroddis Tag 254 – Wir werden alle sterben – Immernoch (Teil 2)

4 01 2011

Ort: Vorm Ventilator, Brook Lodge, Donnybrook
Ortszeit: 04.01.2010, 21.00 Uhr
Wetter: 35 Grad (Also hier im Zimmer)
Anwesende: Dank modernster Technik ein leises Lueftchen

Gluecklicherweise hatte sich der uns einnebelnde Rauch nach zwei Tagen wieder verzogen. Aus den oertlichen Nachrichten erfuhr ich dann, dass in dieser Zeit nicht weit von hier ein Wald mit der groesse des Sodener Stadtgebiets (inkl. Eichwald) abgebrannt ist.

Na, zum Glueck war es also nur ein kleiner Brand, der mittels 100 Feuerwehrleuten und dem Einsatz mehrerer Loeschflugzeuge binnen 2 Tagen geloescht werden konnte.

Die Ortsansaessigen nehmen das also gelassen, denn es ist erst der Anfang der Feuersaison und an so kleinere Braende muesse man sich gewoehnen.

Gestern war es dann ploetzlich wieder soweit. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde binnen Minuten die Luft so verqualmt, dass einem wieder die Augen gebrannt haben.

UFOs?

UFOs?

Da ich es am Horizont roetlich leuchten gesehen habe, bin ich mal ein Stueckchen die Strasse hochgeaufen und habe es nicht weit von der Stadt entfernt leuchten gesehen.

Ich bin mal gespannt, ob wir diesen Sommer echt noch beaengstigend nahe ans Feuer ran kommen (oder besser das Feuer an uns). Die Baeume im Hostelgargten scheinen immerhin bereits gebrannt zu haben – genau wie die an der Farm.

In jedem Fall rueckt der Feind deutlich naeher. Ich glaub ich kaufe mir die naechsten Tage mal ne Wasserpistole, natuerlich nur zur Selbstverteidigung.

Es gruesst der Schroddi aus dem Glutofen



Schroddis Tag 250 – Mal so unter uns gesagt

31 12 2010

Ort: Ufer des Preston River, Donnybrook
Ortszeit: 27.12.2010, 16.45 Uhr
Wetter: 36 Grad
Anwesende: Eine Spinne in meiner Netbooktastatur *grr‘

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Fuer mich war 2010 nicht nur irgendein, sondern ein ganz besonderes Jahr, denn es war 7 Stunden kuerzer als sonst.

Ihr denkt jetzt sicher, was sind schon 7 Stunden doch 7 Stunden koennen sich anfuehlen wie eine halbe Ewigkeit.

Zum Beispiel entsprich dies der Zeit,…

…in der ich fluchend auf einem Erdbeerfeld gestanden habe (gebueckt, natuerlich).
…in der man pausenlos mit dem Auto fahren kann und unter Umstenden nur 2 Orte passiert.
…die man ungeschuetzt in der Sonne verbringen kann, bevor man sich mit schweren Hautverbrennungen ins Krankenhaus einliefern lassen muss.
…die taeglich Fliegen auf meinem Koerper verbringen
…die ich gebraucht habe, um in Alice Springs 7 Liter Wasser zu trinken
…die ich in etwa fuer diesen Blogeintrag gebraucht habe
…die ich braeuchte, um von hier an den Strand zu laufen

Ebenso koennen 7 Stunden jedoch auch eine wunderschoene Zeit sein, denn 7 Stunden…

…hat mir 2010 locker die Kinnlade vor Begeisterung offen gestanden.
…verbringe ich in 14 Tagen alleine mit Lachen
…wundere ich mich woechentlich ueber schraege und kuriose Dinge (gerade fuhr bei 36 Grad Aussentemperatur ein Typ mit Jacke und langer Hose auf einem Fahrrad an mir vorbei?!)
…entsprechen meiner Freizeit an einem typischen Arbeitstag
…reichen in diesem wunderschoenen Land aus, um viele nette Menschen kennen zu lernen, gleich mehrere Abenteuer zu erleben, dreimal seine Plaene zu aendern und trotzdem vor neuen Ideen zu spruehen,Tiere und Landschaften zu entdecken, die man sonst nur aus Buechern, Tv oder von Postkarten kennt oder einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Nachdem ich nun also feststellen musste, dass man mich bei meinem Australienjahr um diese sieben u.U. wunderschoenen Stunden beschissen hat, habe ich mich nun dazu entschlossen, mein erstes Visum mittels drei Monaten (22 Tage sind nun geschafft ) Farmarbeit zu verlaengern, um dann noch mal ein ganzes Jahr mit vollen 365 Tagen im Land zu verbringen.

Ich habe ja immer gesagt, dass ich ein Jahr in Australien bleibe, haette ich die 364 Tage und 17 Stunden andauernde Vorbeireitungszeit jedoch erwaehnen sollen?

Leider konnte meine Firma diese Entscheidung nicht nachvollziehen und hat mir Weihnachten mit der Aussage „versuesst“, dass es derzeit so aussieht, dass aufgrund Nichtdarstellbarkeit mein Arbeitsvertrag bei einer Verlaengerung meiner Reise dann beendet waere, was jedoch nicht bedeutet, dass man sich ueber meine Rueckkehr in 2012 nicht freuen wuerde. Lest diesen Satz ruhig mehrmals durch und lasst euch diesen sueffig schwammigen Geschmack mal auf der Zunge zergehen.

Heisst es dann mittlerweile auch in den Medien, das Firma XY aus Nichtdarstellbarkeit gegenueber der wirtschaflichen Gesamtsituation dann mal die Arbeitsvertraege von 5.000 Arbeitnehmern beendet, was jedoch nicht bedeutet, dass sich das Unternehmen ueber eine Rueckkehr ihrer ehemaligen Angestellten in besseren Zeiten nicht freut?

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich nicht meine Familie und Freunde vermisse. Klar vermisse ich sie. Ich wuerde mich auch riesig freuen, wenn sie mich mal besuchen kommen. Aber sollte ich wegen ein paar Menschen, die ich vermisse, meinen derzeit gelebten Traum aufgeben?

Wenn mich also jemand fragen sollte, ob ich zurueck kommen moechte, wuerde meine Gegenfrage wohl wie folgt lauten:

„In das Land der Dichter und Denker, bestehend aus Richtern und Henkern, gefuehrt von paranoiden Wendehaelsen, ferngesteuert oder angetrieben von wirtschaftlichen Selbstinteressen und in ein Zuhause, welches nur noch aus einer 6cbm Holzkiste besteht, um im Endeffekt auf die Haelfte meines jetzigen Lohnes, sowie auf die unzaehligen Abenteuer, Menschen, Erfahrungen, Eindruecke, das Meer, den ewigen Sommer und die wohl beste Zeit meines Lebens zu verzichten?“

Wer in dieser Gegenfrage keine klare Antwort lesen kann, loescht bitte sofort meinen Blog aus seinen Favoriten, macht den Meinungsbilder wieder an und gibt sich die volle Droehnung, einer Dieter Bohlen „Ich stelle euch bloss und zerstoere eure Traeume-Sendung“. Ich lebe derweil meinen Traum weiter, auch in 2011.

Ich wuensche allen, die an mich geglaubt, meinen meinen Traum unterstuetzt und mich ab und an gestuetzt haben, einen guten Rutsch, sowie ein wunderschoenes 2011, gepraegt von Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit und der Erfuellung wenigstens eines eurer Traeume.

Allen, die gelegentlich in meine Suppe gespuckt, mir Steine in den Weg gelegt (damit ist nicht der Rheinstein gemeint) oder mir einfach nur das Leben zur Hoelle gemacht haben, gilt an dieser Stelle ein ganz besonderes Dankeschoen, denn ohne euch haette ich wohl nie die Eier gehabt, einfach alles stehen und liegen zu lassen und in ein neues Leben aufzubrechen..

Alles, was es nun noch zu sagen gaebe, wurde bereits gesagt. Naemlich von einem sehr genialen frankfurter Kuenstler, den ich an dieser Stelle einfach das Wort zum, aehm, Freitag sprechen lasse…

Viele Gruesse

Schroddi

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Du solltest träumen für all jene, denen die Angst den Schlaf geraubt,
deren Hoffnung man zertreten, irgendwo im Strassenstaub.
Du solltest springen für all jene, denen der Fuss in Ketten liegt,
deren Willen man gebrochen, deren Freiheit man bekriegt.

Du solltest leuchten für die Lichter, die man in Dunkelheit gesperrt,
für die Kinder die nicht wissen, ob die Väter wiederkehren.
Du solltest wissen um dein Glück, das dir ein Zufall zugespielt ,
zu jeder Stunde, jeden Tag an dem du die Sonne siehst.

Du solltest sprechen für all jene, die nicht reden können von diesen Dingen,
weil die die es nicht hören wollen, sie soll’s ganz schnell zum schweigen bringen,
Etwas bewegen für all jene, deren Leben längst erstarrt,
die von deiner Freiheit träumen und den Chancen die du hast.

Sei frei – solange es geht!
Bleib frei – solange du lebst!
Sei frei – und reite die Welle!
Sei frei – an ihrer Stelle!



Schroddis Tag 248 – Wir werden alle sterben – also vielleicht

29 12 2010

Ort: Innenhof, Brook Lodge, Donnybrook
Ortszeit: 29.12.2010, 21.30 Uhr
Wetter: 25 Grad, verqualmt
Anwesende: Dieses Brennen in den Augen…

Aufgrund der Tatsache, dass es hier im trockensten Winter/Fruehjahr seit Wetteraufzeichnung seit ueber drei Monaten nicht mehr wirklich geregnet hat und es so gut wie keinen gruenen Grashalm in der Gegend gibt, fuehlt man sich manchmal schon etwas komisch, wenn man mit Fluppe im duerren Gras steht.

Waehrend der der Arbeit roch es dann heute ploetzlich nach Feuer, was mich in Vergangenheit nie nervoes gemacht haette, sich hier aber doch irgendwie komisch anfuehlt. Zu allem Ueberfluss erzaehlte mir mein Arbeitskollege, welcher nebenher noch bei der freiwilligen Feuerwehr ist, dass er anstatt Weihnachten zu feiern mit etwa 100 Kameraden und mehreren Lueschlugzeugen in der naehe zwei Tage lang ein Buschfeuer bekaempft hat.

Roadtrain - Russpartikelfilter kaputt

Roadtrain - Russpartikelfilter kaputt

Bereits eine Weile nach Feierabend kam in Donnybrook wieder der Geruch von Feuer auf und es schien etwas diesig zu werden. Etwa zwei Stunden spaeter hatte die gesamte Stadt keinen Strom mehr, der Rauch in der Luft verdichtete sich und begann in den Augen und in der Lunge zu Brennen. Beim Blick auf die aktuellen Buschbrand Warnungen, musste ich zudem feststellen, dass in der Gegend nicht nur ein Feuer lodert.

Der Rauch fuehrte zu einem Wunderschoenen „feuerroten“ Sonnenuntergang, was einen Chinesen veranlasste ganz trocken zu sagen: „Sieht ja aus wie in Hong Kong“.

Da ich ja jetzt mit meinem Wlan stick etwas mobiler bin, werde ich dann im Zweifelsfall waehrend meiner Evakuierung oder beim Verbrennen noch bloggen, wie das so kommt.

In dem Sinne…

…beschwere sich noch mal einer ueber Schnee…

Es gruesst der Schroddi, ganz Feuer und Flamme



Schroddis Tag 246 – Meine neue Freundin

27 12 2010

Ort: Waschsalon BP Tankstelle, Donnybrook
Ortszeit: 27.12.2010, 17.00 Uhr
Wetter: ca. 36 Grad, Sonnenschein
Anwesende: Der stechende Geruch von Diesel

Wie es nunmal so passiert, es kam ganz unvermittelt. Waehrend der Arbeit kam sie ploetzlich auf mich zu, sah mich mit ihren grossen Augen an und wollte mir von da an nicht mehr von der Seite weichen.

Sie ist eine ganz ruhige und darueber hinaus auch eine echte Langschlaeferin. Waehrend ich schon um 6.45 Uhr auf dem Feld stehe, taucht sie in aller Regel erst gegen 7.30 Uhr auf. Typisch Frau ist sie natuerlich auch eine ganz schoene Frostbeule, was sich darin bemerkbar macht, dass sie mir regelmaessig ihre kalten Fuesse in den Mund steckt. Ansonsten ist sie aber eher verschmust und ruesselt mir meistens zaertlich im Gesicht rum.

Unsere Beziehung wird jedoch ein baldiges Ende haben…

…wenn ich diese scheiss Fliege naemlich endlich erschlage!!!



Lebenszeichen

10 11 2010

UPDATE: Sind gut angekommen und hatten ein paar echt geile Tage im Outback. Die Romane muessen leider noch etwas auf sich warten lassen, da ich unvorhergesehen fast die komplette Strecke (immerhin 2.400km) selbst fahren musste und die Zeit zum schreiben gefehlt hat.

Macht euch aber auf was gefasst 🙂

Bis bald

Schroddi

Hallo zusammen,

wollte mal ein kurzes Lebenszeichen geben. Uns geht es gut (also bis auf zwei aufgerissene und entzuendete Fusszehen aber so kennt man mich ja…), sind in Adelaide und brechen morgen verspaetet nach Alice Springs auf.

Der Blogeintrag vom letzten Trip ist in Bearbeitung, artet aber echt etwas aus. Sobald wir in Alice sind habe ich ihn hoffentlich fertig und ihr wieder was zu lesen.

Bis die Tage

Schroddi



Schroddis Tag 166 – Eine Bildergeschichte

11 10 2010

Ort: Balkon, 2. Stock, Mooloolaba Beach Backpackers, Mooloolaba
Ortszeit: 11.10.2010, 08.30 Uhr
Wetter: 21 Grad, windig und einer der wenigen Momente, in denen es mal nicht regnet
Anwesende: Ein paar verschlafene Gesichter

Heute morgen hiess es um aufstehen, damit ich eine Stunde spaeter puenktlich auf der Arbeit bin. Im  Nude1-Cafe angekommen, tauchte etwa 10 Minuten spaeter ein Kollege auf und teilte mir freundlich mit, dass er nicht glaubt, dass ich heute zu arbeiten habe. Nach einem Blick auf den  stellte ich fest, dass ich gestern wohl auf den Plan der Vorwoche geguckt habe. So wuenschte ich allen  schoenen Tag1und nahm mir fuer meinen Rueckweg den Strand entlang einen  mit. Ich nahm eine kleine umleitung , um noch mal schnell was im supermarkt1 zu besorgen. Als ich vor den geschlossenen tueren Tueren stand, stellte ich schnell fest, dass wir noch lange nicht 8uhr hatten. So ging ich zurueck zum Goon free , wo ich auf  traf, der gleich zur Arbeit musste. Da er noch  brauchte, fuhren wir anschliessend die

Rekorddistanz

Rekorddistanz

von185m  zu nightowl, unserem nahe gelegenen 24h-Shop , wo ich feststellte, dass ich meine vor reichtum  Geldboerse nicht einstecken hatte.

Mal sehen, was der angebrochene Tag jetzt noch so bringt…

Es gruesst der Trottel Schrottel



Mooloolaba, oh Mooloolaba

31 08 2010
Download Video


Schroddis Tag 115 – Zuhause ist’s doch am schoensten

21 08 2010

Ort: Balkon, 2. Stock, Mooloolaba Backpackes, Mooloolaba
Ortszeit: 21.08.2010, 17.10 Uhr
Wetter: 23 Grad, sonnig
Anwesende: Confusius 🙂

Wenn fuenf Typen in verschiedenfarbigen Spiderman-Kostuemen die Strasse entlang joggen und Opi froehlich grinsend unter einer Bruecke sein Crack aus einer Dose raucht,
wenn junge Maedels im Kebabshop nach Klarsichtfolie fragen, um sich nackt darin einzuwickeln und 100 Studenten verkleidet und bunt angemalt in dein Zuhause einchecken….

…erst dann weisst du, dass du wieder zu Hause bist.

Welcome back, Maggus!

Let’s make some nooooiiiiisssssseeeee 🙂



Schroddis Tag 112 – Spinnen und andere harmlose Tiere

18 08 2010

Ort: Balkon, 2. Stock, Mooloolaba Backpackes, Mooloolaba
Ortszeit: 18.08.2010, 15.00 Uhr
Wetter: 23 Grad, sonnig
Anwesende: ^^

Lange hat sich mir die Frage gestellt, wer von uns wohl den ersten Spinnenbiss abbekommt. Eine Frage, auf die es genau genommen nur eine Antwort gibt.

Gestern sass ich auf dem Balkon, um mir in der Abendsonne mein Fruehstueck zu machen. Ploetzlich fuehlte ich etwas ueber meinen Arm krabbeln. Es handelte sich um einen winzigen, achtbeinigen Krawallmacher, welchen ich mir anschliessend vom Arm streifte.

Nach wenigen Sekunden begann es zu brennen und schwoll aehnlich eines Mueckenstiches an. Dieses Brennen ging dann nach wenigen Minuten in einen bis heute anhaltenden Schmerz ueber. Zusaetzlich glueht die Stelle nun wie ein Sonnenbrand, ist aber gluecklicherweise nicht dicker geworden und hat sich nicht verfaerbt, sodass ich bisher noch keinen Arzt damit bereichern will.

Mit einem anderen Tier hatten wir es heute Mittag zu tun. Angeblich wurde wieder mal eine Schlange gesichtet, welche sich in ein Rohr am Pool verkrochen haben soll.

Vom Aufruhr alamiert rauschte Carey, unsere Chefrezeptionistin herbei, um mal beherzt mit dem Rohr gegen einen Baum zu klopfen.

Zungenmaler Lollipops machen lt. neusten Studien aggressiv

Zungenmaler Lollipops machen lt. neusten Studien aggressiv

Nach ein paar Schlaegen gegen den Baum, kam etwas laengliches herausgepurzelt, was uns erstmal frech die Zunge rausstreckte.

Gluecklicherweise hatte es Beine (wenn auch kurze) unt entpuppte sich mit seiner blauen Zunge als harmloser Blue Tongue Lizzard, welcher sich anschliessend schimpfend und vermutlich mit ordentlichen Kopfschmerzen vom Acker machte.

„Fxxking tourists“ fluchend stapfte auch Carey wieder von dannen.

Nein Carey, wir heissen nicht alle Mogli und sind im Dschungelbuch aufgewachsen.
Ich glaube hier sind sogar Leute, die vorher Waschbeton fuer eine Pflanze gehalten haben. Zumindest benehmen sich einige so…. 🙂

So weit….

Es gruesst

vielleicht bald Spidermäään



INFO: Fotos, die 4.

15 08 2010

Auf unserer Foto-Seite gibts neues Futter fuer eure Sehnerven.

Viel Spass



Schroddis Tag 108 – Freitag, der 13.

13 08 2010

Ort: Zzimmer 206, 2. Stock, Mooloolaba Backpackes, Mooloolaba
Ortszeit: 14.08.2010, 2.00 Uhr
Wetter: 9 Grad, Sternenhimmel
Anwesende: Niemand

Blutsbruderschaft mit dem Geschirrspueler - in meinen Venen fliesst nun Spueli

Blutsbruderschaft mit dem Geschirrspueler - in meinen Venen fliesst nun Spueli

Freitag, der 13. war fast rum als ploetzlich der Geschirrspueler zum desinfizierten Handkantenschlag ansetzt und mir 5 Minuten vor Ende meiner heutigen Fregar Algo Uebungseinheit noch einen Cut im Linken Zeigefinger zusezt. Nach dem ich mich bereits vor einigen Tagen in den anderen Zeigefinger geschnitten habe, sind nun beide Finger gepflastert. Jacko waere stolz auf mich gewesen.

I love you all

Schroddi