Die Rallystreifenratte

5 05 2010

Ein ganz seltenes Tier…..

Melbourne ist aber so sauber, dass selbst die Ratten verhungern…

Rallystreifenratte

Wenn's mal wieder änger dauert....schnapp dir nen Snickers



Schroddis Tag 9 – Auf zu neuen Wegen

5 05 2010

Ort: Living Room, Oembia Hostel, Melbourne
Ortszeit: 05.05.2010,18.10 Uhr
Temperatur: 16 Grad, windig und Schauer
Anwesende: 4 Backpacker, ein Kaminfeuer und eine Guitarre

Hallo aus der Schecht-Wetterzone,

Nachdem das Wetter hier immer ungemütlicher zu werden scheint, all die Party People irgendwie weiter gezogen sind und wir die Gegend eigentlich soweit erkundet haben,haben wir heute den Entschluss gefasst, uns erstmal im Eilschritt an die Nord-Ostküste zu begeben.

Es hat sich auch eine günstige Möglichkeit ergeben. Von unseren Engländerinnen haben wir erfahren, dass Autovermietungen ihre Autos aus One Way-Vermietungen gerne von Backpackern wieder zurück fahren lassen. So zahlt man 1-5 Dollar am Tag für ein Fahrzeug, dass binnen von wenigen Tagen wieder an einem bestimmten Ort stehen muss. Sprit bekommt man ebenfalls bezahlt.

So sind unsere Engländerinnen in einem Mercedes Wohnmobil mit TFT-Glotze, Dusche, Kleiderschrank und diversen anderen Annehmlichkeiten für kleines Geld hier vom Hof gerollt. Als Ziel haben wir uns jetzt irgendwas zwischen Brisbane und Cairns gesetzt, wo zur Zeit auch Erntesaison beginnt. Daher werden wir jetzt jeden Tag diesen Laden penetrieren bis wir eine geeignete Tour bekommen, um so schnell wie möglich aufzubrechen.

Soweit erstmal von mir,

es grüßt der aufbruchsgeile Reiseschrotti



Schroddis Tag 6 – Essen bis der Arzt kommt

3 05 2010

Ort: Zimmer 10, Oembia Hostel, Melbourne
Ortszeit: wieder 02.05.2010, 20.30 Uhr
Temperatur: 16 – 18 Grad, bewölkt
Anwesende: Nur meiner einer

Nachdem ich jetzt zeitlich wieder geordnet bin und erfahren habe, dass ich nicht der Einzige hier mit diesen Problemen bin, ist nun hoffentlich der Jetlag endlich rum. Gestern musste einer unserer Mitbewohner mit entsetzen feststellen, dass vor 20 Minuten sein Heimflug gestartet ist. Er hatte sich auch im Datum vertan. Das scheint hier wohl so üblich zu sein 🙂

Heute waren wir bei meinem Onkel zum Mittagessen geladen. Wie das ausarten sollte, hätte wohl niemand von uns gedacht. Wir sind etwas früher in die Stadt gegangen, um noch mal ein bissi durch die City zu bummeln. Nach einem Rundgang sind wir dann mit der Metro in das schöne Thomastown gefahren, wo uns mein Onkel abholte und in Verbindung mit einer kleinen Rundfahrt nach Millpark fuhr. Ich nahm auf dem „Beifahrersitz“ platz und vermisste irgendwie ein Lenkrad und die Pedale. Ein ganz komisches Gefühl auf der linken Seite als Beifahrer zu sitzen. Während der Fahrt lernte man auch ganz schnell die Eigenheiten des Linksverkehrs kennen.

Bei meinem Onkel angekommen gab es nach der Begrüßung und einer Hausführung auch bald Essen.

Wir rechneten mit Würstchen und Sauerkraut oder Schnitzel. Doch was uns da erwartete…..lest selbst:

  • Vorspeise: Kürbis-Suppe mit Baguette
  • Hauptspeise: Kartoffelauflauf, frischer Brokoli, Blumenkohl und Karotten, Hühnchenbrustfilet, Schinkenröllchen und Sauce
  • Nachspeise 1: Käseplatte mit verschiedenen Käsesorten, Kräckern und Trauben
  • Nachspeise 2: Sahneschnitten mit frischen Erdbeeren
  • Nachspeise 3: Kekse in Schokolade mit Kokosstreuseln

An dieser Stelle brauche ich wohl nicht zu erwähnen, dass wir nun etwa für die nächsten 3 Tage wohl keinen Hunger mehr haben werden. Sollte dies doch vorkommen, haben wir für den Notfall die Reste noch eingepackt bekommen.

Anschließend machten wir mit meinem Onkel eine kleine Verdauungsrundfahrt. Diese sollte uns das erste Mal Eindrücke außerhalb der Metropole vermitteln. So eierten wir auf der Suche nach Kängurus über eine der weit verbreiteten Gravel Roads. Leider ließ sich an dem Abend jedoch keines der Salamifleischliefernden Viechern blicken. Nur wenige Kilometer von der letzten Stadt entfernt erreichten wir dann ein Waldstück, in dem letztes Jahr der Black Saturday (mehrwöchiger Buschbrand) gewütet hatte. Es war ein erschreckendes Bild mit schwarz verkohlten Bäumen so weit das Auge reicht. Dies vor allem nicht weit von der nächsten Siedlung entfernt. Wie mein Onkel erzählte sind im Rahmen dieses Feuers komplette Vororte abgebrannt und viele Menschen haben ihr Hab und Gut verloren.

Total voll gefressen sind wir nun wieder in unserem Hostel angekommen und werden heute mit unseren dicken Bäuchen nicht mehr allzu viel auf die Beine stellen.

Es grüßt der dickbäuchige Schroddi



Schroddis Tag 4 – Manche Dinge sind hier einfach anders

1 05 2010

Ort: Zimmer 10, Oembia Hostel, Melbourne
Ortszeit: wieder 30.04.2010, 14.10 Uhr
Temperatur: 16 – 19 Grad, meist bewölkt
Anwesende: Die Sonne & ich

Heute um die Mittagszeit kam endlich mal die Sonne zum Vorschein. Also wollte ich auf die Straße, um mal ein paar Strahlen auf meine unterkühlte Haut fallen zu lassen.

So stürmte ich durch das Dickicht der im Hof wachsenden Bäume und Büsche und stellte mich erwartungsvoll mit dem Gesicht in Richtung Süden, entdeckte jedoch die Sonne nicht und musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass mir die Gute von Norden auf den Hinterkopf schien.

An manche Dinge muss man sich hier einfach noch gewöhnen…

Darüber hinaus musste ich gestern feststellen, dass ich mit meinem Datum irgendwie einen Tag voraus bin.

*Aaaahhhhh*